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    FAQ Honig

    Über Bienen
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    Honig Lexikon
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    FAQ Honig
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    Wissenswertes rund zum Thema Honig...

    Über Bienen

    • Wussten Sie…einige interessante Zahlen über die Bienen

      Der „Fleiss der Bienen“ ist unschlagbar. Was die kleinen, emsigen Insekten in ihrem kurzen Leben leisten, ist beachtlich:

      • sie bestäuben ca. 80 % aller Blüten
      • sie besuchen pro Ausflug ca. 250-500 Blüten der gleichen Sorte und benötigen dafür ca. 15-30 Minuten
      • legen für die Produktion von 1 kg Honig eine Distanz von rund 100‘000 km zurück
      • ein Bienenvolk besucht pro Tag bis zu 50 Millionen Blüten
      • ein Bienenvolk produziert pro Jahr zwischen 10 kg bis 100 kg Honig. Diese Menge ist stark abhängig vom Standort und dessen Klima.
    • Das Bienenvolk

      Ein Bienenvolk besteht aus

      • rund 30‘000 Arbeitsbienen. Die Arbeitsbiene betätigt sich in ihrem kurzen Leben von nur einigen Wochen in verschiedenen Funktionen: unmittelbar nach dem Schlüpfen als Putzbiene, danach als Ammenbiene, dann als Baubiene anschliessend als Wächterin und zu guter Letzt als Sammlerin von Nektar, Honigtau, Pollen, und Propolis.
      • Einer Königin. Sie ist anderthalb mal so gross wie die Arbeitsbienen und hat nur die eine Aufgabe, den Fortbestand des Bienenvolkes zu sichern, indem sie möglichst viele Eier legt. Sie wird von den Bienen ständig mit Gelée Royale gefüttert und ernährt sich ausschliesslich mit diesem nährstoffreichen Saft, den die Bienen selber herstellen.
      • Einige hundert bis tausend Drohnen, wie man die männlichen Bienen nennt, die nur während der Sommermonate im Bienenvolk leben und als einzige Aufgabe haben, die Königin im Drohnenflug zu begatten. Nach erfolgter Aufgabe werden die Drohnen von den Arbeiterinnen aus dem Stock gedrängt, wo sie verhungern, da sie sich nicht selber ernähren können.
    • Die Biene als Honigproduzentin

      Während des Sammelflugs besucht die einzelne Biene immer nur eine Pflanzenart. Man spricht von der ‚Blütentreue‘ der Biene. Diese von der Natur gegebene Gabe ermöglicht es der Biene die wichtige Aufgabe der Pflanzenbestäubung möglichst effizient zu leisten. Zum Glück wählt nicht jede Biene dieselben Pflanzen aus, so dass alle blühenden Pflanzen die Bestäubungsmöglichkeit durch die Bienen erhalten. Durch das schöne Blühen und dem feinen Riechen locken die Pflanzen die Bienen zum Saugen ihres Nektars an.

      Ein Teil des Sammelguts verbrauchen sie schon während des Fluges als Nahrung. Den Rest speichern sie in ihrer Honigblase und reichern ihn bereits während des Rückflugs zum Bienenstock mit körpereigenen Stoffen, den sogenannten Enzymen, an.
      Im Bienenstock wird der Zuckersaft an die Stockbienen abgegeben, diese reichern den Saft zusätzlich mit deren eigenen körpereigenen Enzymen an. Während dieses Vorgangs wird dem Honigsaft permanent Wasser entzogen, so dass er „eingedickt“ und haltbar gemacht wird. Der so eingedickte Honigsaft wird nun in leere Wabenzellen eingefüllt und durch intensiven Flügelschlag dermassen belüftet, dass er auf einen tiefen Wassergehalt heruntergetrocknet und damit lagerfähig wird.

      Erst jetzt wir der Honig in die Lagerwabenzellen eingefüllt und mit einer luftdichten Wachsschicht verschlossen, sogenannt „verdeckelt“. Die verschlossene Wabe zeigt dem Imker, dass der Honig reif zur Ernte ist. Er nimmt nun die Waben aus dem Bienenkasten und entfernt mit einer speziellen Gabel die Wachsdeckel. Anschliessend wird der Honig in einer Honigschleuder durch schnelles Drehen (Fliehkraft) aus den Waben geschleudert und aufgefangen. Der so gewonnene Honig wird anschliessend in der Schweiz von uns sorgfältig zu herrlichen nectaflor Honig-Assemblagen verarbeitet.

    • Die Biene als wichtiges Nutztier

      Bienen liefern uns nicht nur den allseits beliebten, feinen Honig, sondern übernehmen für den Fortbestand aller Lebewesen auf der Erde eine äusserst wichtige Funktion: die wertvolle Bestäubung der Pflanzen. Sie sind somit auch ein wichtiges Nutztier. Auf der Suche nach Nahrung fliegen sie von Blüte zu Blüte und bestäuben so einen Grossteil der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen, aber auch der Wildpflanzen. Ohne diese Bestäubungsarbeit würden auf unserem Speiseplan viele Gemüse und Früchte, aber auch Futterpflanzen für Tiere wegfallen. Aus diesem Grund setzt sich nectaflor besonders für den Bienenschutz, die Imkerei und die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Biene ein.

    • Bienentanz / Rundtanz / Schwänzeltanz

      Wie machen Sammelbienen einander auf interessante Futterquellen aufmerksam und wie beschreiben sie einander den Weg zu neuen Nahrungsquellen?

      Die Bienen haben dafür ihre eigene Körpersprache: den Rund –und Schwänzeltanz. Mittels kodierten „Tanz“ -bewegungen geben die heimkommenden Bienen an ihre Sammelkolleginnen die nötige Information über den Standort neuer Nahrungsquellen weiter. Auch der Geruch spielt dabei eine wichtige Rolle: ihre feinen Körperhärchen tragen den Geruch und die Pollen der Nahrungsquelle mit in den Bienenstock. Er ist ein wichtiges Indiz für die Sammelbienen, wie die neue Futterquelle schmeckt.

    • Bedeutung des Honigs für die Bienen

      Honig dient dem Bienenvolk als Futter und Energiequelle. Er ermöglicht es dem Volk, längere Zeit ohne Nahrungszufuhr von aussen überleben zu können. Bei vielen staatenbildenden Insekten stirbt das Volk zum Winter hin und nur die jungen Königinnen überleben in einer Kältestarre; nicht so bei den Bienen. Dank ihrer Fähigkeit, die erforderliche Nesttemperatur im Bienenstock aufrechtzuerhalten, überlebt das ganze Volk. Der angelegte Honigvorrat dient ihnen während der nektarlosen Zeit (Spätsommer, Herbst und Winter) als Futtervorrat und „Brennstoff“. Bleibt dem Bienenvolk genügend Futtervorrat, wenn der Imker laufend Honig aus dem Bienenstock erntet? Ja, der Imker ist bemüht dem Bienenvolk am Ende der Vegetationsperiode (also im Sommer / Herbst) genügend Honig zu belassen, damit diese bis zum Start des Nektarflusses im kommenden Frühjahr genügend Nahrung haben.

      Falls nötig versorgt der Imker das Volk nach der Entnahme des Honigs im Herbst mit einer ausreichenden Menge Ersatzstoff in Form von Zuckerlösungen. Die so genannte Zuckerfütterung am Ende der Vegetationsphase wird nur in Ländern mit weniger begünstigendem Klima und einem entsprechend kurzen Nektarfluss gemacht. Die Zuckerfütterung ist für die Imker arbeits- und kostenintensiv. In vielen Regionen in denen unsere nectaflor Honige geerntet wird, verzichtet die Imkerei auf die Zuckerfütterung und belässt die letzte Honigernte der Saison den Bienen.

    • Die sechs Bienenprodukte

      Die von den Bienen gebauten Waben sind sechseckig und es gibt ebenfalls genau sechs Bienenprodukte, ist das ein Zufall? Bienenprodukte finden Verwendung in der Ernährung (als Nahrungsmittel bzw. Nahrungsergänzung), in der Kosmetik, in der Pharmaindustrie und in der Medizin, der sogenannten Apitherapie. In der Schweizerischen Lebensmittelverordnung sind Honig, Pollen und Gelée Royale als Nahrungsmittel zugelassen.

      Honig
      Verbinden wir nicht alle dieses kostbare Lebensmittel mit positiven Eigenschaften oder gar mit Kindheitserinnerungen wie etwa einer warmen Honigmilch an kalten Winterabenden? Honig gilt als gesund! Honig ist Natur pur! Er ist ein absolut unverändertes, reines Naturprodukt und widerspiegelt in seiner wunderbaren, fast endlosen Vielfalt die ebenso vielfältige Botanik rund um den Globus. Und so könnte man den Honig gewissermassen als Fingerabdruck seiner Umgebung bezeichnen. Die Honigbienen sammeln Nektar, Honigtau (Sekrete von Pflanzen und Läusen, die auf Pflanzen leben) und Pollen und produzieren daraus zusammen mit körpereigenen Enzymen den Honig, welchen sie in den Honigwaben als Vorrat einlagern. Um einen Überblick über die Honigvielfalt zu gewinnen, kann man den Honig grob in die zwei Gruppen Blütenhonig und Waldhonig (Honigtauhonig) einteilen.

      Propolis
      Propolis – das natürliche Antibiotikum! Bereits die Griechen und Römer kannten Propolis wie es diversen überlieferten Schriften zu entnehmen ist. Propolis stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Vor der Stadt“. Frei übersetzt könnte man auch von „Wächter“ oder „Beschützer“ sprechen. Gemeint ist damit, dass Bienenvölker mit Propolis – auch Kittharz, Bienenharz oder Bienenkitt genannt – ihre Waben auskleiden, kleine Ritze und Spalten abdichten und das Innere ihres Baus desinfizieren, um sich – das Bienenvolk und seinen “Wohnsitz” – gegen von aussen eindringenden Krankheiten und Seuchen zu schützen. Zur Herstellung des Propolis sammeln die Bienen die Harze von Knospen und vermischen diese mit Wachs und eigenen Sekreten.

      Blütenpollen
      Der Blütenstaub bzw. Pollen stellt für die Honigbiene eine vielseitige Nahrung dar. Er ist die Proteinquelle der Biene schlechthin und wird in den Staubgefässen der Blüten gebildet. Es gibt zahlreiche verschiedene Pollenarten, wobei die Bienen die einzelnen Pollenarten sehr spezifisch und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sammeln.

      Bienenwachs
      Bienenwachs wird – wie das Bienengift und der Gelée Royale – von den Bienen selber hergestellt. Es ist also ein reines Bienenprodukt. Die Bienen verwenden dieses Wachs zur Herstellung ihrer Waben, welche ihnen zur Lagerung des Honigs und der Pollen sowie zur Aufzucht ihrer Larven dienen. Frisch produzierter Bienenwachs ist weiss und verändert seine Farbe erst mit der Zeit durch die Aufnahme von Propolis und Farbstoffen der Pollen. Deshalb ist der wunderbare Geruch des Bienenwachses auch von diesen Bienenprodukten, nämlich dem Honig, dem Propolis und den Pollen geprägt.

      Gelée Royale
      Gelée Royale (auch Weiselfuttersaft genannt) ist ein wahrhaft königlicher Saft! Er dient zur Fütterung und Aufzucht der Königin in einem Bienenstock. Die Bienen stellen ihn aus Sekreten ihrer Futtersaft- und Oberkieferdrüsen her. Seine Wirkung auf die Königinlarve grenzt beinahe an ein Wunder. Die Königslarve erreicht innerhalb von 5 Tagen das 800-fache ihres Anfangsgewichtes und nach weiteren 11 Tagen, wenn die Königin schlüpft, hat sie die Fähigkeit, täglich bis zu 2000 Eier zu legen. Während eine gewöhnliche Bienenlarve nur in den ersten zwei bis drei Tagen in den Genuss von Gelée Royale kommt, wird die Bienenkönigin ihr ganzes Leben lang mit Gelée Royale gefüttert, mit dem unglaublichen Resultat, dass sie etwa 50 mal so lange lebt, wie Arbeitsbienen. So erstaunt es wenig, dass der Gelée Royal zum Symbol für Vitalität, Leistungs- und Lebenskraft geworden ist.

      In der chinesischen Medizin findet Gelée Royale gar Anwendung als Regenerations- und „Verjüngungsmittel“. Diese Anwendung verdankt der wertvolle Futtersaft einem äusserst beeindruckenden biologischen Phänomen: Die Lebensdauer einer Bienenkönigin, die von dieser Nahrung lebt, beträgt rund fünf Jahre, während die den Futtersaft produzierenden Arbeitsbienen im Durchschnitt lediglich vier Monate alt werden.

      Bienengift
      Das Bienengift wird nur in den Giftdrüsen der Arbeiterbienen und der Bienenkönigin produziert und ist eine Mischung verschiedener Sekrete. Die Drohnen haben weder einen Stachel noch Giftdrüsen. Das Bienengift hat eine gelbliche Farbe und kann als sirupartige, saure Flüssigkeit beschrieben werden, welche geschmacklich bitter ist und im Geruch an Honig erinnert. Bienengift wird von den Bienen als Abwehrwaffe eingesetzt.

    Honig Lexikon

    • Arbeitsbiene / Baubiene

      Die Arbeitsbiene übernimmt im Bienenstock während ihres Lebens verschiedene Aufgaben und betätigt sich als Putzbiene, als Ammenbiene, als Baubiene, als Wächterbiene und schlussendlich als Sammelbiene (Nektar sammeln, Kundschaften, Wasserholen).

    • Backhonig

      Als Backhonig wird ein Honig von verminderter Qualität bezeichnet (häufig durch Wärmeschädigung, untypischem Geruch, etc.). Backhonig ist noch geniessbar, jedoch nur in der industriellen Weiterverarbeitung einsetzbar. Unter der Premium-Qualitätsmarke nectaflor wird kein Backhonig vermarktet

    • Bienengift

      In der Giftdrüse entwickelte Abwehrwaffe der Bienen. Nur Arbeitsbienen und die Königin verfügen über einen Stachel mit Bienengift. Die Drohnen sind stachellos. Da der Stachel mit einem Widerhacken versehen ist, bleibt er nach erfolgtem Stich häufig in der Haut stecken.Falls man gestochen wird, sollte man den Stachel so schnell wie möglich entfernen, um die Schmerzen zu lindern.

    • Bienenstock / Bienenkasten

      Der Bienenstock ist die Heimat des Bienenvolkes – sozusagen ihr Zuhause

    • Bienenvolk

      Ein Bienenvolk besteht aus einer Königin, rund 30‘000 Arbeiterinnen und einigen hundert bis tausend Drohnen. Es funktioniert als komplexer, perfekter Organismus und weist ein ausgeprägtes Sozialverhalten aus. Bei der grossen Anzahl an Individuen auf kleinem Raum weiss dabei jede Biene genau, wann und welche Aufgabe sie zu erfüllen hat.

    • Bienenwabe

      Bienenwaben sind ein wahres Meisterwerk der Natur und werden rund um den Globus von allen Honigbienen in gleicher Art und Weise gebaut. Durch ihre 6-eckige, geometrisch perfekte, regelmässige Form und ihren senkrechten Wänden weisen sie eine hohe Stabilität und Festigkeit auf. Die leicht nach oben geneigten Seiten verhindern ein auslaufen des Honigs.

    • Bienenwachs

      Als Bienenwachs bezeichnet man in den Wachsdrüsen der Bienen hergestellte und ausgeschwitzte Wachsplättchen, die im Bienenstock als Baustoff für die Brut und die Honiglagerung dienen.

    • Blütenhonig

      Dieser Honig wird aus dem Nektar von Blüten gewonnen

    • Blütenpollen / Pollen

      Pollen, auch Blütenstaub genannt, bleibt beim Nektarsaugen am feinen Haarkleid der Biene hängen wo er auch dazu dient die Folgeblüten zu bestäuben. Die Biene sammelt den Blütenstaub als Nahrungsquelle indem sie die einzelnen Pollen sukzessive in den „Pollenhöschen“ an den Hinterbeinen ansammelt.

      Pollen ist eiweissreich und dient im Bienenstock den Bienen und der Bienenbrut als Nahrung. Der Pollen findet sich auch im Honig wieder und ermöglicht durch die Pollenanalyse eine genaue Sorten- bzw. Herkunftsbestimmung.

    • Botanische Herkunft

      Die botanische Herkunft der Futterquelle bestimmt die Art des Honigs. Grob unterscheiden wir in Blütenhonige (aus Nektar) und Honigtauhonige.

    • Definition von Honig

      Honig ist ein von Bienen zur eigenen Nahrungsvorsorge erzeugtes und vom Menschen genutztes Nahrungsmittel aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau.

    • Diabetiker

      Grundsätzlich dürfen Diabetiker Honig in kleinen Mengen zu sich nehmen. Wir empfehlen Diabetikern jedoch, den möglichen Genuss von Honig mit ihrem Arzt abzuklären.

    • Drohne

      Drohnen sind männliche Bienen. Sie schlüpfen aus unbefruchteten Eiern und werden grösser als ihre Schwestern, die Arbeitsbienen. Drohnen haben keinen Stachel und können nicht selbständig fressen. Ihre einzige Lebensaufgabe ist die Begattung der Königin. Ende August werden sie von den Arbeiterinnen aus dem Stock vertrieben

    • Enzyme/ Fermente

      Die Biene versetzt Nektar und Honigtau mit körpereigenen Enzymen. Enzyme sind komplexe, hitzeempfindliche Proteinverbindungen, die wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen übernehmen. Sie wirken als Bio-Katalysator, der chemische Reaktionen beschleunigen, Stoffe umwandeln und spalten kann. Durch Enzyme wird z.B. Mehrfachzucker in Einfachzucker abgebaut. Naturbelassener Honig weist eine hohe Enzymaktivität auf.

    • Fruktose / Fruchtzucker / Glukose / Traubenzucker

      Siehe Zucker

    • Gelée Royale / Weiselfuttersaft

      Wertvoller,  nährstoffreicher Futtersaft für die Aufzucht der Larven während der ersten 2-3 Lebenstage und für die lebenslange Fütterung der Bienenkönigin.

    • Honigbiene

      Auf der Welt gibt es eine Vielzahl von Bienenarten, aber nur die Art apis mellifera (Lateinische Bezeichnung) mit Ihren Unterarten ist die domestizierte Bienenart, welche für uns Menschen den wohlschmeckenden Honig sammelt. Daneben gibt es eine schier endlose Anzahl von Wildbienenarten, über den ganzen Globus verteilt ebenfalls eine wichtige ökologische Rolle spielen, da sie ebenfalls Pflanzen bestäuben.

    • Honigtauhonig

      Honigtauhonig entsteht, wenn Bienen überwiegend Honigtau auf Laub- und Nadelbäumen aufsaugen. Was ist Honigtau? Honigtau ist ein zuckerhaltiges Sekret pflanzensaftsaugender Insekten (Läusen). Diese Insekten ernähren sich vom Saft aus den Siebröhren verschiedener Pflanzen und scheiden unbenötigte Stoffe als sogenanntes Honigtau wieder aus.

    • Imker

      Der Imker kümmert sich um die Haltung, die Vermehrung  und die  Züchtung von Bienen und ist besorgt den Bienen eine möglichst optimale Honigproduktion zu gestatten indem er neben der Pflege des Bienenvolkes auch für ein gutes Trachtangebot in der Umgebung der Bienenkästen sorgt.

    • Inhibine

      Inhibine ist die allgemeine Bezeichnung für Substanzen, die das Wachstum von Keimen hemmen. Inhibine sind in ihrer chemischen Struktur sehr unterschiedlich und komplex.  Zu den Inhibinen zählen auch die im Honig enthaltenen Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide).

    • Königin

      Die Königin ist die Mutter des ganzen Bienenvolkes. Sie ist für den Nachwuchs verantwortlich und legt in der Zeit wo die Bienen Nektar oder Honigtau sammeln können (bei uns von circa Februar bis August) täglich bis zu 2‘000 Eier. Das ist eine enorme Leistung, welche sie nur erbringen kann dank dem, dass sie von den Arbeiterinnen permanent mit Gelée Royale gefüttert wird. Die Königin ist das einzige weibliche sexuell voll entwickelte Tier im Bienenstock. Sie kann bis zu 5 Jahre alt werden.

    • Kristallisation

      Mit der Zeit kristallisiert jeder Honig aus. Dies ist ein natürlicher, physikalischer Vorgang, der keinen negativen Einfluss auf die Qualität des Honigs hat. Wie und wie schnell ein Honig auskristallisiert, hängt unter anderem vom Glukosegehalt bzw. dem Verhältnis von Frucht-  (Fruktose) zu Traubenzucker (Glukose) ab; dies wiederum wird von der botanischen Herkunft des Honigs bestimmt. Je grösser der Anteil des Traubenzuckers ist, desto schneller kristallisiert der Honig aus.

      Kristallisierter Honig kann in einem warmen Wasserbad (unter 40 °C) wieder verflüssigt werden.

    • Malzzucker / Maltose

      Siehe Zucker

    • Mischblüten-/Vielblütenhonig

      Honig aus dem Nektar vieler verschiedener Blüten und Pflanzen. Der Geschmack und das Aussehen eines jeden Misch-/Vielblütenhonigs widerspiegelt seine eigene, vielfältige Blüten-Nahrungsquelle. Beispiele für Mischhonige sind unser beliebter nectaflor Sommerblütenhonig, nectaflor Landhonig,  nectaflor Wildblütenhonig oder nectaflor Gebirgsblütenhonig.

    • Nektar

      Nektar ist eine stark zuckerhaltige Flüssigkeit, die von Pflanzen als Drüsensekret aus den Nektarien ausgeschieden wird, um Tiere anzulocken.  Nektar dient vielen Tieren als Nahrungsmittel und ist neben dem Honigtau der Rohstoff, aus dem die Bienen den Honig erzeugen. Wird ein Honig überwiegend aus Nektar gewonnen, darf man ihn Blütenhonig nennen.

    • Propolis / Kittharz / Bienenharz / Kittwachs

      Propolis ist eine von Bienen hergestellte, harzartige Masse die im Bienenstock als Baustoff (Abdichten von  Öffnungen, Spalten, etc.) und zur Pflege und Gesundhaltung des Bienenstocks/-volkes (Hemmung von Bakterien, Pilzen, etc.) verwendet wird. Propolis ist eine Art natürliches Antibiotikum, das sich aus vielen unterschiedlichen, stark variierenden Stoffen zusammensetzt.

    • Proteine / Eiweisse

      Proteine oder Eiweisse sind biologische Makromoleküle, die aus Aminosäuren aufgebaut sind. Im Honig sind nur geringe Mengen an Proteinen enthalten.

    • Sammelbiene

      Im Laufe ihres Lebens werden Arbeitsbienen zu sogenannten Sammelbienen. Nun ist das Sammeln von Blütennektar, Honigtau und Pollen ihre Aufgabe. Dabei sind die Bienen ständig auf der Suche nach neuen, ergiebigen Futterquellen. Solche zu entdecken ist der Auftrag der „Suchbienen“. Wird während der ständigen Aufklärungsflüge eine neue Nahrungsquelle entdeckt, fliegen die Suchbienen sofort in den Bienenstock zurück und teilen ihren Schwestern mit dem Bienentanz mit, wo die Futterquelle zu finden ist.

    • Säuglinge

      Honig ist ein Naturprodukt und sollte – wie alle Rohkost – an Kinder unter 12 Monaten nicht verabreicht werden, da ihr Magen- und Darmsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Allfällig im Honig vorhandene, für Erwachsene harmlose Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum können in seltenen Fällen Krankheiten wie den Säuglingsbotulismus auslösen.

    • Schleudern

      Schleudern nennt man die heute übliche, schonende Methode der Honiggewinnung. Dazu werden die reifen, aus dem Bienenstock entnommenen Waben vom Imker vorsichtig entdeckelt. Anschliessend wird der Honig in einer  Honigschleuder mittels schnellem Drehen (durch die Zentrifugalkraft, aber ohne Wärmeeinwirkung) aus den Waben herausgeschleudert. Die Waben bleiben dabei unversehrt und können von den Bienen wiederverwendet werden.

    • Schweizer Lebensmittelverordnung

      Für die Inverkehrsetzung von Honig in der Schweiz sind die gesetzlichen Qualitätsanforderungen in der Schweizerischen Lebensmittelverordnung geregelt. Sie gibt genaue Richtlinien über die Beschaffenheit, die Gewinnung, die Behandlung und die Deklaration vor.

    • Sortenhonig

      Honig von Nektar oder Honigtau von überwiegend einer bestimmten Trachtpflanze. Der Nachweis für die Sortenreinheit wird anhand einer Pollenanalyse erbracht. Beispiele für Sortenhonige sind unser nectaflor Orangenblütenhonig, nectaflor Rosmarinhonig, nectaflor Weisstannenhonig oder nectaflor Akazienhonig.

    • Sortenvielfalt

      Die Honig-Vielfalt scheint schier unbegrenzt zu sein, denn sie basiert auf so zahlreichen Faktoren wie Blütenart, Blütenvielfalt, Pflanzenart, Jahreszeit, Witterung – und dies rund um unseren mannigfaltigen Globus. Dabei unterscheiden wir Sortenhonige und Mischhonige, sogenannte Honig-Assemblagen/Blends. Assemblage oder Blend, diese Begriffe sind uns aus der Welt des Kaffees oder der Schokolade längst vertraut. In der Tat verhält es sich beim Honig ganz ähnlich. Auch hier lassen sich wunderbare Mischungen aus verschiedenen Honigsorten herstellen, selbstverständlich nach sorgfältig ausgetüftelten Rezepturen, die besagen, welche Honigsorten miteinander vermischt werden.

      Die Farbe kann von fast transparent über goldbraun und dunkelbraun, zu fast schwarz variieren. Der Geschmack kann dabei von lieblich süss und mild bis kräftig würzig und malzig sein. Dabei gilt grundsätzlich, dass helle Honige eher mild und süss, dunklere Honige eher kräftig und aromatisch schmecken.

    • Standplatz

      Der Standplatz ist der Ort, wo der Imker seine Bienenkästen aufstellt. Ein Standplatz soll möglichst ein grosses und lange dauerndes Nahrungsangebot für die Bienen bieten. Er sollte auch möglichst von negativen Wettereinflüssen geschützt sein und wenn nötig vor unbefugtem Zugriff auf die Bienen und den Honigraum Schutz bieten.  Häufig stehen die Bienenkästen das ganze Jahr am selben Standort, es kommt aber auch vor, dass der Imker die Standorte regelmässig wechselt und damit für ein optimales Nahrungsangebot der Bienen sorgt (siehe Wanderimker)

    • Trachthonig

      Siehe Sortenhonig

    • Wächterbiene

      Im Laufe ihres Lebens werden die Arbeitsbienen auch zum Wachdienst eingeteilt. Ihre Aufgabe ist es nun, den Bienenstock vor fremden Tieren zu schützen. Daher wird am Flugloch jeder, der in den Stock will, gründlich berochen und überprüft, ob er den typischen Stockduft hat. Falls nicht, werden die Eindringlinge rigoros vertrieben. Dazu benützen die Wächterinnen ihren Stachel und das Bienengift. Dieses ist für andere Insekten tödlich.

    • Wanderimker

      Ein Wanderimker wechselt den Standort seiner Bienenvölker regelmässig und sucht möglichst optimale Standplätze mit einem grossen Angebot an Bienennahrung. Häufig wechselt der Wanderimker die Standorte abhängig von der Vegetation (wandern vom Mittelland über die Voralpen in die Alpen) und kann damit die Honigproduktion der Bienen positiv beeinflussen.

    • Wasser

      Honig besteht neben diversen Zuckerarten, Pollen, Proteinen, Inhibinen, Enzymen und Mineralien auch aus Wasser. Der Wassergehalt im Honig ist genau geregelt. Gemäss Schweizer Lebensmittelverordnung ist ein Wassergehalt zwischen 16-21 Prozent erlaubt. Idealerweise liegt er bei 16-19 Prozent. Ein zu hoher Wassergehalt ist ein Anzeichen für unreif geernteten Honig, der in Gärung übergehen kann.

    • Zucker

      Honig besteht zu ca. 80 Prozent aus verschiedenen natürlichen Zuckerarten. Die Hauptzuckerarten sind Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose). Weitere sind Malzzucker (Maltose) und Rohrzucker (Saccharose) sowie bei Honigtauhonigen auch Melezitose. Je nach Honigsorte schwanken die Anteile der einzelnen Zuckerarten beträchtlich. Das Verhältnis der Zuckerarten beeinflusst die Neigung eines Honigs zum Kristallisieren.

    • Honigtau

      Bei Honigtau handelt es sich um eine zuckerhaltige Substanz, die von Pflanzenläusen ausgeschieden wird, welche sich von den Säften einheimischer Waldbäume wie Fichten, Eichen oder Tannen ernähren.

      Es lässt sich heute nicht mehr wirklich nachvollziehen, seit wie vielen Jahrtausenden der Mensch die verführerische Bienen-Baby-Nahrung selbst konsumiert: Ihre heilsame und wohltuende Wirkung dürfte aber mindestens ebenso lange bekannt sein. Denn Honig wirkt grundsätzlich antiseptisch und entzündungshemmend und stärkt massgeblich das Immunsystem. Hier bei Narimpex können Sie vielerlei schmackhafte Honigsorten online kaufen – und zudem viel Interessantes über ihre Herkunft und ihre gesunden Inhaltsstoffe erfahren.

      Man kann durchaus einmal damit beginnen, woraus Honig nicht besteht: Zum Beispiel ist er frei von Fett und Risikostoffen wie Cholesterin oder Purinen. Allerdings enthält die Götternahrung aus dem Bienenstock auch keine Ballaststoffe oder Proteine. Mit rund 320 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Honig nicht gerade ein Schlankmacher, doch dieser Wert liegt immerhin noch unter dem von konventionellem Haushaltszucker.

    FAQ Honig

    • Warum kann flüssiger Honig kristallisieren?

      Die Neigung des Honigs zur Kristallisation ist von Natur aus gegeben: die meisten flüssigen Honige kristallisieren im Laufe der Zeit aus. Das ist ein natürlicher, physikalischer Vorgang, der keinen Einfluss auf die Qualität und die Güte des Honigs hat. Wie und wie schnell ein Honig auskristallisiert, wird durch seine botanische Herkunft bzw. das Verhältnis der beiden Hauptzuckerarten Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) bestimmt. Je höher der Anteil der Glukose (Traubenzucker) ist, desto schneller kristallisiert ein Honig. Optisch lässt sich die Kristallisation häufig als „Zweiteilung“ des Honigs in eine feste, kristallisierte untere Schicht und eine flüssige, obere Schicht beobachten. Auskristallisierter Honig kann ohne weiteres in einem warmen Wasserbad (unter 40 °C) wieder verflüssigt werden.

      Ebenso wie flüssiger Honig nach und nach auf natürliche Art auskristallisiert, kann sich an der Oberfläche von cremigem Honig mit der Zeit eine dünne, goldbraune, flüssige Schicht bilden. Auch dieser Vorgang ist natürlich und hat keinen Einfluss auf die Güte des Honigs.

    • Wie wird auskristallisierter Honig wieder flüssig?

      Flüssiger Honig kann im Laufe der Lagerung auskristallisieren. Dies ist ein normaler, natürlicher Prozess und hat keinen Einfluss auf die Qualität. Ein auskristallisierter Honig kann ohne weiteres durch vorsichtiges Erwärmen wieder verflüssigt werden. Dazu wird der Honig in ein warmes Wasserbad gestellt. Die Temperatur des Wassers sollte 40 °C nicht übersteigen, damit die wertvollen, hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe des Honigs nicht geschädigt werden.

    • Was heisst kaltgeschleudert?

      Der früher regelmässig genutzte Begriff „kalt geschleudert“ auf der Honigetikette wurde in der Imkerei als besondere Qualitätsauslobung verwendet. Es galt als Synonym für  schonendes Schleudern und Abfüllen. Eine andere Methode als kaltgeschleudert existiert nach unserem Wissen nicht. Auch die Rechtsprechung ist zum Schluss gelangt, dass es sich bei der Auslobung „kalt geschleudert“ um Werbung mit Selbstverständlichkeit handelt und deswegen rechtlich nicht gestattet ist.

    • Ist Honig für Säuglinge und Kleinkinder unter 1 Jahr geeignet?

      Säuglinge und Kinder in einem Alter von unter 12 Monaten sollten vorsichtshalber keinen Honig essen, da ihr Abwehrsystem und ihre Darmflora noch nicht vollständig entwickelt sind.Im Honig können – wie in auch in anderer Rohkost – vereinzelt Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum vorkommen. Die Bakteriensporen sind für Erwachsene harmlos, können bei Säuglingen aber den gefährlichen Säuglingsbotulismus verursachen.

    • Was unterscheidet flüssigen vom cremigen Honig?

      Die Art des gesammelten Blütennektars oder Honigtaus und das daraus resultierende mengenmässige Verhältnis der natürlichen Hauptzuckerarten Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) bestimmen die Konsistenz eines Honigs und seine Neigung zur Kristallisation. Ein Honig mit hohem Fruktosegehalt bleibt länger flüssig (so z.B. ein Akazien- oder Orangenblütenhonig), ein Honig mit hohem Glukosegehalt kristallisiert relativ schnell und wird cremig oder fest (z.B. Rapshonig).

    • Ist Honig für Diabetiker geeignet?

      Diabetiker sollten einen möglichen Verzehr von Honig in jedem Fall mit dem Arzt absprechen. Je nach Schweregrad der Diabetes ist ein Genuss in kleinen Mengen grundsätzlich möglich.

    • Wieviel GVO ist im Honig?

      Einzelne Pollen von genveränderten Pflanzen können im Honig nicht ganz ausgeschlossen werden. Bienen werden in der Regel nicht in Zonen mit intensiver Landwirtschaft gehalten, da es dort wenig Nahrung für sie gibt. Deshalb stellen Imker ihre Bienenkästen lieber in Gegenden mit geringer Landwirtschaftsnutzung, also in natürliche Umgebungen auf. Die meistverbreiteten GVO Pflanzen sind (Soja, Mais und Baumwolle). Diese Pflanzen werden üblicherweise nicht aktiv von Bienen angeflogen, da sie keinen oder nur sehr wenig Nektar abgeben.

      Pollen kommen im Honig auf natürliche Art in geringsten Mengen vor. In einem 500g Honig-Glas findet man etwa 0.5 g Pollen. Von diesen Pollen stammt wiederum nur ein sehr kleiner Teil von GV-veränderten Pflanzen, falls es überhaupt solche Pollen im Honig hat. Es ist die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen – oder eben hier die Suche nach dem GVO-Pollen im ohnehin schon geringen Pollengehalt des Honigs. Es ist analytisch nicht einfach, den Pollenanteil im Honig quantitativ genau zu bestimmen.

    • Wie lange ist Honig haltbar?

      Bei richtiger Lagerung ist Honig eines der wenigen Lebensmittel, die praktisch unbegrenzt haltbar sind. Bei unsachgemässer oder langer Lagerung verliert der Honig allerdings einen Teil seiner wertvollen Inhaltsstoffe und verändert sich farblich (er wird dunkler). Das heisst aber nicht, dass dunkler Honig automatisch alter Honig ist; viele Honigsorten sind von Beginn weg dunkel.

    • Wie soll Honig idealerweise gelagert werden?

      Honig sollte gut verschlossen, lichtgeschützt und bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Bei Lagerung im Kühlschrank bilden sich bei cremigem Honig sogenannte Eisblumen, flüssiger Honig kristallisiert im Kühlschrank langsam aus.

    • Warum ist Honig gesund?

      Es ist die Gesamtheit der wertvollen, natürlichen Inhaltsstoffe, die das Naturprodukt Honig gesund machen. Neben Wasser und wertvollen, natürlichen Inhaltsstoffen wie Enzymen, Vitaminen, Inhibinen und Mineralstoffen, besteht Honig aus rund 80 % der beiden wichtigen, natürlichen Zuckerarten Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker). Diese gehen besonders leicht ins Blut über und liefern schnelle, gesunde Energie.

    • Sortenhonig – wie ist das möglich?

      Der Imker kann die Honigproduktion insofern beeinflussen, als dass er seine Bienenvölker an bestimmten Orten gezielt platziert;  etwa am Rande eines in Blüte stehenden Lavendelfeldes oder in unmittelbarer Nähe blühender Lindenbäume. Auf der Suche nach Nahrung fliegen die Bienen in erster Linie jene Blüten in ihrer unmittelbaren Umgebung an. Bienen sind sogenannt trachtstetig. Sie sammeln in einem Flug immer nur Nektar oder Honigtau von derselben Pflanze. Sobald die entsprechenden Blüten nicht mehr blühen, muss der Imker den Honig ernten, damit er nicht mit Honig von anderen Blütenquellen vermischt wird.
      Ob der Honig tatsächlich sortenrein ist, kann anhand einer Pollenanalyse bestimmt werden. Sie gibt Aufschluss über den genauen Anteil an Pollen einer bestimmten Blütenart / Honigtauart im jeweiligen Honig.

      Wie hoch der Pollenanteil der jeweiligen Blütenart/Honigtauart im Honig sein muss, um diesen als Sortenhonig bezeichnen zu dürfen, ist in der Schweiz gesetzlich geregelt. Jede Trachtpflanze, die von den Bienen angeflogen wird, enthält unterschiedlich viele Pollen und dies muss bei der Pollenanalyse berücksichtigt werden. 

    • Bio Honig – wie unterscheidet er sich zum konventionellen Honig, was steckt dahinter?

      Die nach biologischen Richtlinien zertifizierten Imker stellen Ihre Bienenvölker überwiegend in ökologische, extensiv bewirtschaftete  Landwirtschaftszonen und naturbelassene, unberührte Landschaften. Für die Bio-Qualität sind neben der ausschliesslich extensiv genutzten Bienen-Anfluggebieten auch der Umgang des Imkers mit den Bienen, also die Bienenhaltung,   massgebend.

      So dürfen im ökologisch vermarkteten Honig auch im Bienenstock ausschliesslich natürlich-organische Stoffe oder Produkte aus biologischem Anbau verwendet werden.

    • Wie hoch ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Honig in der Schweiz?

      Die Schweizer gehören mit einem Verzehr von etwa 1.2 kg Honig pro Kopf und Jahr zu den grössten Honigschleckmäulern weltweit. Etwa ein Drittel unseres konsumierten Honigs stammt von Imkern aus der Schweiz, die restlichen zwei Drittel werden aus dem Ausland importiert. Die heimische Produktion wäre nicht genügend gross, um den ganzen Bedarf abdecken zu können.

    • Was ist der Unterschied zwischen cremigem und kristallinem Honig?

      Der Unterschied liegt in der Konsistenz des Honigs. Der cremige Honig wie auch der kristalline Honig sind beides auskristallisierte Honige. Beim cremigen Honig bildet sich die natürliche Kristallstruktur besonders fein. Beim kristallinen Honig ist die Kristallstruktur häufig gröber. Entsprechend spürt man im Gaumen ein leichtes Kratzen. Fachleute vergleichen die Kristallisation häufig mit unterschiedlichem Schmirgelpapier. Je geringer die Korngrösse des Schmirgelpapiers ist, desto feiner fühlt es sich auf der Haut an. Ist die Körnung gröber, fühlt sich das Papier gröber an. Ähnlich unterschiedlich fühlt sich cremiger und kristalliner Honig an.

    • So unterscheiden sich Blütenhonig, Berghonig und Waldhonig

      Natürlich ist Honig nicht gleich Honig: Es gibt viele unterschiedliche Sorten, deren Geschmack und Konsistenz zum Beispiel von den durch die Bienen “angezapften” Blüten abhängt. Da Bienen trachtstetig sind und während eines Flugs immer nur Nektar oder Honigtau derselben Pflanzen sammeln, sorgen sie selbst dafür, dass beispielsweise sortenreiner Linden- oder Rosmarinhonig entsteht. Der Imker muss nur daran denken, diesen speziellen Honig zu ernten sobald die entsprechenden Blüten nicht mehr blühen, damit er sich nicht mit Extrakten aus anderen Blütenquellen vermischt. Doch auch Honig aus verschiedenen Blütenquellen hat selbstverständlich seine geschmacklichen Reize und ist hier in unserem Onlineshop in vielerlei Variationen zu haben. Berghonig ist beispielsweise das Ergebnis fleissiger Bienenarbeit auf den blumenübersäten Wiesen in den Bergregionen. Demgegenüber wird Waldhonig gar nicht aus dem Nektar von Blüten gewonnen, sondern aus dem sogenannten Honigtau. Dadurch schmeckt Waldhonig würziger und kräftiger als Blütenhonig.

    • Welche Inhaltsstoffe machen Honig so gesund?

      Stattdessen ist es die Gesamtheit seiner wertvollen, natürlichen Inhaltsstoffe, die das Naturprodukt Honig so gesund macht. Neben Wasser besteht er beispielsweise aus

      • Antioxidantien wie Phenolen, die den Blutdruck senken und die Sehkraft stärken
      • die Vitamine B1, B2, B3 und C, mit positiven Auswirkungen auf Nerven und Abwehrkräfte
      • sogenannten Inhibinen, entzündungshemmenden Enzymen und Flavonoiden
      • sowie Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen.

       

      Vor allem setzt sich Honig allerdings zu rund 80 Prozent aus den beiden natürlichen Zuckerarten Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) zusammen. Diese zeichnet aus, dass sie besonders leicht ins Blut übergehen und dem Körper somit schnelle und gesunde Energie liefern.

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